LichtLuftBad Bremen:
Ein traditionsreicher Ort für Kultur, Freizeit und Sport

Ein Auszug aus der Chronik:

1885 ● Gründung des Vereins für „volksverständliche Gesundheitspflege und Naturheilpflege“, benannt nach dem Naturheilkundler und Wasserdoktor Vincenz Prießnitz (1799 -1851).

1901
● Mitgliedern. Feststellung der Gemeinnützigkeit; Überlassung des Geländes und Eintrag ins Vereinregister mit 800

1905
● Errichtung eines äußeren Holzzaunes um das gesamte Gelände;
Einrichtung der FKK-Abteilung. Der Zaun musste mindestens 2.50 m hoch sein und mit 3 Reihen Stacheldraht versehen werden. Auflage war auch ein Eingangsgebäude mit nach Geschlechtern getrennten Eingängen und entsprechende Umkleidezellen, Duschen und Sitzbadewannenräume. Im vorderen Bereich trennte eine 2.50 m hohe Planke die Frauen- und Männerabteilung. Gegenüber dem Eingang gab es eine Badestelle.

1906 Ausgabe von Freikarten an die Gesundheitsbehörde zur Verteilung an die Grundschulen der Bremer Neustadt für Kinder mit Mangel erkrankungen.

1912
Höchstand von 1.400 Mitgliedern.

1921
Erweiterung des Geländes um 3000 m². Das Bad bestand jetzt aus dem Damen-, Herren- und Familienbad. Einführung des Stimm- und Wahlrechts für weibliche Mitglieder.

1935
Geländeerweiterung auf 12.000 m². Pflanzung der Obstbäume. Der Verein wurde der Nationalistischen Volkswohlfahrt (NSV) unterstellt und das Gelände ging in den Besitz der NSV über. Das Vereinsgelände diente als Tageserholungsstätte für ca. 400 Kinder.

1941
Anschluss an das öffentliche Stromnetz.

1962
Die Sportabteilung wurde um den Tennisplatz erweitert.

1962-1986
Faustballmannschaften feierten große Erfolge.

2005-2009
Umsetzung des Konzeptes „Strandbühne LiLuBa“; ein Kooperationsprojekt des Kulturzentrum Lagerhaus Bremen e.V. und der Bremer Shakespeare Company mit dem Verein Prießnitz in Bremen e.V. Es wurden umfangreiche Instandhaltungs- u. Umbaumaßnahmen durchgeführt (Naturbühne, Rundgang, Bouleplatz u. Gastronomie)sowie Personalstellen und eine Homepage eingerichtet.Der Verein hat inzwischen wieder 230 Mitglieder und ca. 3000 Tagesgäste in der Saison. Er betreibt bis heute das LichtLuftBad, einer der letzten Orte dieser Art: eine idyllische Parkanlage, nicht nur der Freikörperkultur, sondern auch des Sports und öffentlicher Kulturveranstaltungen.